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Wohin Handy beim Joggen – 8 Vorschläge
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Wohin Handy beim Joggen – 8 Vorschläge

Geschrieben von Isabel Mayfield | Medizinisch geprüft durch Medizinisch geprüft durch Rosmy Barrios, M.D. check
Veröffentlicht am October 21, 2022
238 Ansichten
9 min

You don’t need to break the bank just to carry your phone for a running workout. It’s time to get creative with your phone storage ideas.

wohin handy beim joggen
Shutterstock.com

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Produkte, mit denen du dein Smartphone während des Lauftrainings dabei haben kannst, müssen nicht teuer sein. Zeit, kreativ zu werden.

Möchtest du häufig dein Handy beim Laufen dabei haben, anstatt es daheim zu lassen? Weißt du nicht, wo du dein Telefon beim Laufen oder während eines Workouts am besten verstauen kannst?

Läufer haben ihr Handy aus den unterschiedlichsten Gründen dabei. Zur Positionsbestimmung, zur Orientierung, um im Notfall Hilfe rufen zu können oder zum Abrufen von Nachrichten. Ganz gleich, was du bevorzugst, es gibt für jeden die passende Möglichkeit zur sicheren Aufbewahrung, bei der du dein Smartphone nicht die ganze Zeit in der Hand hältst.

Einige Methoden sind mit zusätzlichen Kosten verbunden. Es gibt aber auch Möglichkeiten, die dein Budget nicht übermäßig strapazieren. Nach diesem Artikel weißt du, welche kostengünstigen Möglichkeiten zur Aufbewahrung deines Handys beim Joggen es gibt.

Preiswerte Lösungen zur Aufbewahrung deines Smartphones beim Laufen

Es gibt aber einige preiswerte Möglichkeiten, dein Handy beim Joggen zu transportieren, wie z. B. Taschen mit Reißverschluss oder auch Sport-BHs.

Kurze Hose mit Reißverschlusstaschen

Am einfachsten transportierst du dein Handy in der Hosentasche deiner Laufshorts. In kurzen Hosen ist dein Telefon am schnellsten verstaut. Aber schützen diese Taschen auch davor, dass dein Handy dich stört?

Bei einer zu locker sitzenden Laufhose rutscht dein Telefon beim Laufen herum und stört so deinen Bewegungsablauf. Noch schlimmer ist es ohne Reißverschluss. Das Extragewicht in deiner Tasche ist dann auch noch ungeschützt – und verleitet dich dazu, zum Schutz deiner Fracht das Tempo zu drosseln.

Wenn du dein Smartphone in der Tasche tragen möchtest, sollte diese einen Reißverschluss haben. Ohne Reißverschluss könnte dein Handy bei niedrigem oder hohem Tempo aus der Tasche fallen.

Und nicht nur der Reißverschluss ist wichtig – die Taschen selbst sollten auch groß genug sein, damit dein Telefon dort auch hineinpasst. Smartphones sind heutzutage häufig relativ groß und die Hosentaschen für sie zu klein.

Wenn du keine Hosen mit Reißverschlüssen findest, probiere doch mal Radlerhosen mit Taschen aus. Diese sitzen enger am Körper, rutschen nicht so leicht herum und bereiten weniger Unbehagen. Lies dir vor dem Kauf Kundenbewertungen im Internet durch und achte besonders darauf, was andere Läufer sagen.

Zwischen Körper und Kompressionsshorts

Kompressionsshorts bestehen aus einem elastischen Material, das eng an deinem Körper anliegt und gleichzeitig Druck auf deine Oberschenkel- und Gesäßmuskulatur ausübt. Eine Studie der National Library of Medicine kommt zu dem Schluss, dass Kompressionsshorts bei Läuferinnen und Läufern Muskelentzündungen, -schäden und Schmerzen vorbeugen können.

Außerdem kannst du in diesen Shorts auch kostengünstig dein Handy aufbewahren. Aber Achtung: Nicht alle Kompressionsshorts haben Taschen. Wickle in diesem Fall dein Handy in eine verschließbare Plastiktüte ein und klemme diese zwischen den Bund deiner Shorts und deinen Körper.

Wenn du keinen Plastikbeutel zur Hand hast, solltest du darauf achten, dass deine Kompressionsshorts aus einem feuchtigkeitsableitenden Material bestehen. Dieses leitet den Schweiß von der Haut weg und trocknet schnell. Solche Materialien schützen dein Handy vor Feuchtigkeit und verhindern so eventuelle Feuchtigkeitsschäden.

Diese Methode hat jedoch den Nachteil, dass dein Handy verloren gehen könnte, wenn du es nicht ausreichend sicherst. Wähle stattdessen besser Kompressionsshorts mit einer Reißverschlusstasche. Wenn diese gut an deinem Körper anliegt, ist das eine der besten Möglichkeiten, um dein Smartphone zu verstauen.

Im Sport-BH

Eigentlich ist es keine gute Idee, das Handy im Sport-BH zu verstauen. Trotzdem kann es durchaus sinnvoll sein, um es beim Laufen bei dir zu haben. Manche Sport-BHs haben auf der Rückseite integrierte Taschen. Diese Methode solltest du also nur wählen, wenn dies bei deinem Sport-BH der Fall ist.

Wenn du dein Handy an einer anderen Stelle verstaust, können die hohen Temperaturen bzw. deine Körperwärme das Gerät beschädigen. Ein Nachteil dieser Methode ist, dass man im Bereich von Brust und oberen Rücken normalerweise besonders stark schwitzt.

Der Schweiß von deinem Rücken könnte in dein Handy gelangen und dort zu Feuchtigkeitsschäden führen. Um das zu verhindern, schützen Manche ihr Handy mit einer Gummi- oder Nylonhülle vor Feuchtigkeit, während Andere eine Handyhülle bevorzugen.

Wer während des Laufens regelmäßig auf sein Handy schauen möchte, könnte das Tragen auf dem Rücken als sehr lästig empfinden. Das Hineinschieben und Herausnehmen ist gar nicht so einfach. Eventuell muss dir eine andere Person helfen, das Handy wieder in deinen Sport-BH zu schieben.

Falls du dir einen neuen Sport-BH mit einer solchen Tasche nicht leisten kannst, reicht auch ein Reißverschlussbeutel mit einem Haken. Packe dein Handy in die Tasche, schließe den Reißverschluss und stecke sie hinten in deinen BH.

Der Nachteil beider Sport-BH-Methoden ist, dass du im Vergleich zu Armbändern oder Trinkwesten nicht schnell an dein Handy kommst.

In der Hand

Manche finden es unbequem, ihr Handy in der Hand zu tragen. Es gibt bessere Methoden, dein Smartphone beim Laufen zu transportieren, als es einfach in der Hand zu halten.

Du könntest zum Beispiel eine Handytasche mit einer Handschlaufe verwenden. Stecke dein Handy in die Tasche und halte es am Riemen oder Griff fest. Achte darauf, dass die Hülle aus einem wasserdichten Material besteht, das den Schweiß von deiner Hand aufsaugt und gleichzeitig das Gerät vor Regen schützt.

Mit der praktischen Trageschlaufe kannst du außerdem schnell dein Smartphone checken. Um den Bildschirm zu sehen, musst du nur das Telefon umdrehen.

Trage als Gegengewicht in der anderen Hand einen Gegenstand mit ähnlichem Gewicht. So machst du aus deinem Lauftraining gleich ein komplettes Fettverbrennungs-Workout. Laut einer Studie des Indian Journal of Forensic Medicine & Toxicology verbrennt man beim Joggen mehr Kalorien, wenn man in beiden Händen Gewichte trägt.

Das Ausbalancieren der Gewichte trägt zu einer guten Laufform bei. Bitte deinen Personal Trainer, deine Bewegungen sowohl mit als auch ohne das zusätzliche Gewicht zu beurteilen. So gehst du sicher, dass das zusätzliche Gewicht dir nicht schadet.

Unter dem Schweißband

Ein Schweiß- oder Handgelenksband umschließt das Handgelenk und soll vor allem Schweiß aufsaugen und verhindern, dass er dir über die Handflächen läuft. Nicht nur Tennisspieler schätzen die Bänder, die verhindern, dass einem der Schweiß über das Handgelenk oder die Stirn läuft.

Wenn du ein solches Band verwendest, kannst du versuchen, dein Handy darunter zu stecken. Du kannst es als Alternative verwenden, wenn du gerade kein Armband zur Hand hast. Verlasse dich aber nicht zu sehr auf diese Methode – für dein Mobilgerät ist sie weniger praktisch.

Ein weiteres Problem könnte das zusätzliche Gewicht sein, dass du an deinem Handgelenk trägst und das sich negativ auf die Biomechanik beim Laufen auswirken kann. Wenn du diese Methode zur Aufbewahrung deines Smartphones nutzt, läufst du vorsichtiger, da konstanterweise die Gefahr besteht, dass das Telefon unter dem Band verrutscht oder sogar herausfällt.

Bitte denke also daran, dass dies keine dauerhafte Lösung ist. Schaue dich besser nach anderen Methoden zur Aufbewahrung deines Handys um, damit es beim Laufen sicher aufgehoben ist.

Weitere Möglichkeiten, dein Handy beim Joggen zu transportieren

Neben den offensichtlichen Lösungen wie einer Tasche für dein Smartphone an deiner Laufkleidung gibt es noch weitere Möglichkeiten, mit denen du dein Handy beim Laufen sicher transportieren kannst. Die sind zwar teurer, aber wenn du sie dir leisten kannst, solltest du sie in Erwägung ziehen.

Laufweste

Eine Laufweste ist eine Art Rucksack mit mehreren Taschen, in denen du verschiedene Dinge wie Handy, Brieftasche, Geld, Ausweis, Schlüssel und Trinkflasche verstauen kannst. Die Gewichtsverteilung ist bei Laufwesten so abgestimmt, dass sich das extra Gewicht nicht allzu sehr auf deinen Laufstil auswirkt.

Laufwesten werden manchmal auch Trinkrucksäcke oder Trinkwesten genannt. Die Wahl eines geeigneten Trinkrucksacks ist genauso wichtig wie die Wahl der richtigen Sportkleidung. Mit der richtigen Ausrüstung macht Laufen gleich noch mehr Spaß – und du kannst dein Handy bequem und sicher transportieren.

Der Trinkrucksack selbst sollte leicht sein und das Gewicht aller mitgeführten Gegenstände gleichmäßig verteilen. Die optimale Gewichtsverteilung verhindert Schmerzen in Nacken, Schultern und Rücken.

Beim Kauf deiner Laufweste solltest du deine Laufstrecken, die von dir zu tragenden Gegenstände und die Art des Laufs berücksichtigen. Für kürzere Läufe am Wochenende eignet sich eine Laufweste mit einem etwas geringeren Volumen. Beim Trailrunning benötigst du mehr Sachen. Das Packvolumen einer Weste muss dementsprechend größer sein.

Laufgürtel

Ein Laufgürtel, auch Trinkgürtel genannt, übernimmt die gleichen Funktionen wie eine Trinkweste, nur hat er nicht für so viele Gegenstände Platz wie eine Weste. Allerdings passen auch in einen Laufgürtel die wichtigsten Dinge wie Telefon, Geld, Schlüssel und eine Wasserflasche, um dich mit ausreichend Flüssigkeit zu versorgen.

Die Wasserflasche sollte dabei weder zu klein noch zu groß sein, damit sie deine Laufbewegungen nicht stört. Die besten Modelle haben ein verstellbares Band, das man relativ fest anziehen kann, das eng an der Taille anliegt und beim Laufen nicht mitschwingt.

Welcher Trinkgürtel am besten geeignet ist, hängt von den individuellen Bedürfnissen eines jeden Läufers ab. Wer zum Beispiel nur eine Runde in der Nachbarschaft läuft, dem reicht vielleicht schon ein kleinerer, schmaler Gurt, in den das Handy in eine Handytasche geschoben werden kann.

Passionierte Vielläufer benötigen hingegen einen Gürtel, der mehr als nur eine Handytasche hat und bei dem man bei langen Läufen mehr als nur Telefon und Schlüssel unterbekommt. Diese benötigen auf ihren Laufrunden auch noch Wasser, Snacks, Energiegele und vielleicht auch ein kleines Erste-Hilfe-Set.

Für Handys mit einem über 6 Zoll großen Display brauchst du eventuell auch einen größeren Gürtel. Achte außerdem auf die Art des Verschlusses am Gürtel. Handelt es sich um eine Schnalle oder eine elastische Schlaufe? Bei vielen Gürteln birgt der Schnallenverschluss die Gefahr, dass der Gürtel beim Laufen eventuell herunterfällt. Elastische Schlaufen bieten hingegen einen sichereren Halt.

Armtasche

Eine Armtasche oder ein Armband besteht aus einem Fach für dein Handy, das am Oberarm befestigt wird. Bei manchen kannst du dein Handy ganz einfach benutzen und bist so während des Laufens nicht unnötig abgelenkt.

Achte darauf, dass du das Band sicher an deinem Arm befestigen kannst. Wenn es zu locker sitzt, könnte das für dich und dein Telefon ein Problem werden. So kannst du dich vielleicht gar nicht richtig auf das Laufen konzentrieren, weil du mehr damit beschäftigt bist, dein Handy am Arm festzuhalten und zu Verhindern, dass es auf den Boden fällt.

Armtaschen eignen sich gut in Kombination mit Laufshirts mit kurzen Ärmeln und ärmellosen Oberteilen. Wenn du in der Sonne läufst, bemerkst du danach vielleicht leichte Bräunungslinien. Diese sind aber völlig normal und hängen damit zusammen, dass Kleidung deine Haut verdeckt. Verwende immer ausreichend Sonnenschutz, bevor du dich in die Sonne begibst.

Wasserfeste Bänder sind ebenfalls eine gute Wahl, wenn du schwitzt oder regnet. Wickel dein Smartphone in eine Plastiktüte, wenn es schon regnet, bevor du zu deiner Laufrunde startest.

Tipps von unserem Coach

Deine Performance beim Laufen ist abhängig vom Wetter, deiner körperlichen Fitness, deinem Alter, deinen Fähigkeiten und deiner Ausrüstung. Wenn du zu den Menschen gehörst, die ihr Smartphone gerne mitnehmen, um damit Musik zu hören oder Nachrichten abzurufen, solltest du bei der Wahl einer geeigneten Hülle besonders genau hinschauen.

Es ist grundsätzlich nicht empfehlenswert, dein Handy in der Hand zu halten, vor allem nicht, wenn es sehr warm oder schwül ist. Schweiß führt schnell dazu, dass du dein Smartphone nicht mehr gut in der Hand halten kannst und es dir womöglich sogar aus der Hand rutscht.

Im Falle eines Sturzes benötigst du beide Hände, um dich abzustützen. Wenn du in einer Hand dein Telefon hältst, fällst du schmerzhafter auf die Fingerknöchel.

Du solltest dir auch überlegen, was du abgesehen von deinem Handy auf deinem Lauf ebenfalls noch benötigst und die Transportmöglichkeit entsprechend des notwendigen Stauraums auswählen. Schau dir auch Westen und Gürteltaschen an, die eine separate Tasche für deine Karten haben.

Wenn du nicht möchtest, dass dein Smartphone irgendwo auffällig untergebracht ist, solltest du einen Blick auf Laufshorts oder Laufleggings mit versteckten Taschen werfen. Vergiss aber nicht, dass, egal wofür du dich entscheidest, die Aufbewahrung nicht dein Training beeinträchtigen sollte.

Fazit

Wenn Laufgürtel, Armtasche oder Laufweste zu teuer sind, kannst du auch kostengünstige Alternativen ausprobieren, wie zum Beispiel das Handy in den Bund deiner Kompressionsshorts zu stecken. So kannst du direkt und ohne besondere Ausrüstung. Vielleicht möchtest du ja auch erst später einmal mehr als 5 Kilometer am Tag laufen.

Du kannst dein Smartphone auch in eine Reißverschlusstasche stecken oder es in der Hand tragen. Probiere diese kostengünstigen Methoden einfach mal aus, bis du eine findest, die dir gefällt und die für dich funktioniert.

Geschrieben von
Isabel Mayfield ist zertifizierte Yogalehrerin mit über 10 Jahren Erfahrung in der Fitnessbranche. Ihre Leidenschaft ist die Selbstverbesserung. Außerdem liebt sie es, Menschen dabei zu helfen, ihr Selbstwertgefühl durch Bildung und Unterstützung beim Erreichen ihrer sportlichen Ziele zu verbessern.
Medizinisch geprüft durch Rosmy Barrios, M.D.
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