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Verstopfung – wann wird es gefährlich?
Darmgesundheit

Verstopfung – wann wird es gefährlich?

Geschrieben von Edibel Quintero, R.D. | Medizinisch geprüft durch Medizinisch geprüft durch Rosmy Barrios, M.D. check
Veröffentlicht am January 21, 2023
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7 min

Natürlich ist eine Verstopfung – in der Fachsprache als Obstipation bekannt – ganz allgemein nicht lebensbedrohlich. Kommen dagegen Symptome wie Blähungen, Blutungen, Fieber oder starke Schmerzen dazu, solltest du besser einen Arzt bzw. eine Ärztin aufsuchen.

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Shutterstock.com

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Wir alle leiden hin und wieder unter Verstopfung und sprechen doch so ungern darüber. Kaum verwunderlich, schließlich nutzen noch immer so viele Erwachsene die Verniedlichung „großes Geschäft“, statt den Begriff Stuhlgang zu verwenden. Problematisch wird das, sobald schwerwiegende Darmprobleme verheimlicht und begleitende Beschwerden ignoriert werden – und so auch eine Verstopfung gefährlich werden kann.

Natürlich ist deshalb eine leichte Verstopfung vollkommen normal und unbedenklich, wenn auch unangenehm. Schnell sollte sich diese aber durch Ballaststoffe, körperliche Bewegung und viel Flüssigkeit lösen.

Aufmerksam solltest du dagegen werden, wenn weitere Symptome wie Bauchschmerzen, Fieber oder Erbrechen hinzukommen. Hier gilt es, alle Eitelkeiten über Bord zu werfen und auf direktem Weg medizinische Hilfe aufzusuchen.

Lies also weiter, um mehr über die Begleiterscheinungen zu erfahren und was diese für deine Gesundheit bedeuten können.

Was bedeutet eine Verstopfung?

Von einer Verstopfung sprechen wir, wenn der Stuhlgang erschwert und/oder weniger als dreimal die Woche auftritt. Hauptursachen sind ein Mangel an Ballaststoffen, Wassermangel, eine Ernährungsumstellung, eine Erkrankung, darunter auch Diabetes und eine Schilddrüsenunterfunktion, oder das Reizdarmsyndrom (RDS). Aber auch ein Mangel an körperlicher Betätigung kann zu Verstopfung führen.

Das merken wir auch bei uns in Deutschland – es kommt immer häufiger zu Verdauungsproblemen. Umso wichtiger ist es, einen Ausgleich zu schaffen.

Wann die Obstipation gefährlich wird, auf welche teils schwerwiegenden Begleiterscheinungen du achten und wann du besser einen Arzt bzw. eine Ärztin aufsuchen solltest, klären wir hier.

Wann wird Verstopfung gefährlich?

Vor allem bei starken Bauchschmerzen solltest du hellhörig werden. Achte zusätzlich auf weitere Begleiterscheinungen, darunter:

Übelkeit oder Erbrechen

Solltest du dich zusätzlich übergeben müssen, kann das auf eine Stuhlverhärtung hindeuten. Diese liegt vor, wenn eine größere und gleichzeitig harte Stuhlmasse im Dickdarm festsitzt und deshalb nicht ausgeschieden werden kann. Helfen die üblichen Mittel nicht, solltest du unbedingt einen Arzt bzw. eine Ärztin aufsuchen.

Anhaltende Blähungen

Insbesondere schmerzhafte und anhaltende Blähungen in Verbindung mit einer chronischen Verstopfung können Anzeichen für ein ernstes Darmproblem sein. Auch das solltest du ärztlich abklären lassen, um folgende Erkrankungen möglichst auszuschließen:

Gastroparese: Eine chronische, also anhaltende Erkrankung, bei der der Magen die Nahrung nur sehr langsam verdauen und anschließend bewegen kann. Es wird angenommen, dass die Gastroparese auf ein Problem der Nerven und Muskeln zurückzuführen ist, die die Entleerung des Magens steuern.

Reizdarmsyndrom (RDS): Das Reizdarmsyndrom zu diagnostizieren ist nicht ganz einfach und funktioniert nur, wenn verschiedene Symptome vorliegen, die in der Regel gemeinsam auftreten. Dazu gehören Veränderungen des Stuhlgangs und wiederholte Schmerzen im Bauchraum, die mit Verstopfung oder Durchfall einhergehen können. Komplizierter wird es, wenn du zwar am Reizdarmsyndrom leidest, es aber keine sichtbaren Anzeichen für eine Krankheit oder eine Schädigung des Verdauungssystems gibt.

Bakterielle Überwucherung und Fehlbesiedlung des Dünndarms (SIBO): Das mag zunächst sehr kompliziert klingen, lässt sich im Grunde aber leicht erklären. Wir sprechen von einer Dünndarmfehlbesiedlung, wenn die Bakterienpopulation im Dünndarm stark ansteigt. Insbesondere aber von Bakterien, die in diesem Teil des Verdauungssystems nicht natürlich vorkommen. Der Zustand wird teilweise auch als Blindsacksyndrom bezeichnet.

Blut im Stuhl

Leidest du ohnehin unter Verstopfung und kannst nach dem Abwischen kleine Mengen an hellrotem Blut auf dem Toilettenpapier feststellen, bleib zunächst ruhig. Grund können Hämorrhoiden oder Kratzer im Enddarmbereich sein. Beides ist kein Grund zur Sorge und lässt sich leicht behandeln.

Ist die Blutung dagegen stark oder dein Stuhl schwarz gefärbt, kontaktiere unbedingt deinen Arzt bzw. deine Ärztin. Denn Blut im Stuhl kann Anzeichen folgender Erkrankungen sein:

Morbus Crohn: Eine entzündliche Darmerkrankung, die unbehandelt tödlich verlaufen kann. Zu den Symptomen für Morbus Crohn gehören Durchfall, Bauchschmerzen, Fieber, Gewichtsverlust, Müdigkeit, Blutungen und Mangelernährung.

Magengeschwüre: Als Magengeschwür bezeichnen wir offenen Wunden, die sich in der Magenschleimhaut und im oberen Teil des Dünndarms bilden. Zu den Hauptmerkmalen gehören vor allem starke Magenschmerzen, Übelkeit und Erbrechen.

Analfissuren: Kleiner Riss, große Wirkung – so können wir die Fissur in der hochempfindlichen Analschleimhaut wohl am besten beschreiben. Eine Analfissur kann entstehen, wenn du während des Stuhlgangs sehr stark presst, um große Mengen Stuhl auszuscheiden. Außerdem durch chronische Obstipation und harten Stuhl. Eine Analfissur ist schmerzhaft und kann Blutungen verursachen, die du dann wiederum auf dem Toilettenpapier feststellen kannst.

Krebs, darunter Analkrebs oder Dickdarmkrebs: Noch ist eine Krebserkrankung meist ein großer Schock für die Patienten selbst, aber auch für Freunde und die Familie. Sollte bei dir also Krebs diagnostiziert werden, wird ein Onkologe die für dich passende Behandlung in die Wege leiten.

Auch deshalb wollen wir an dieser Stelle die Wichtigkeit von Vorsorgeuntersuchungen betonen – egal wie lästig diese erscheinen mögen. Deine Krankenversicherung wird dir gerne Auskunft darüber geben, welche Leistungen in festgelegten Abständen übernommen werden.

Fieber

Wie erwähnt, ist eine leichte Verstopfung dann und wann kein Grund zur Sorge. Bleibt diese aber über längere Zeit bestehen und geht mit Schmerzen und Fieber einher, ist es Zeit für einen Arztbesuch. Denn ob Blinddarmentzündung oder Divertikulitis – Verstopfung und Fieber sind selten ein gutes Zeichen.

Appendizitis (Blinddarmentzündung): Hierbei handelt es sich um eine Entzündung des Wurmfortsatzes. Häufige Symptome sind Fieber, Appetit- und Antriebslosigkeit sowie Bauchschmerzen im unteren rechten Teil des Magens. Bei einer schweren Appendizitis wird außerdem eine Operation nötig, um eine Bauchfellentzündung zu vermeiden, die unbehandelt zu einer Sepsis führen kann und lebensbedrohlich ist.

Divertikulitis: Bei einer Divertikulitis entzünden oder infizieren sich die Divertikel, also die Ausstülpungen der Darmwand. Zu den Symptomen gehören Erbrechen, Übelkeit, Fieber und starke Schmerzen im linken Teil des Magens.

Strangulierte Hernie: Bei einer Hernie, auch einem Eingeweidebruch, treten Eingeweide oder Bauchfell aus der Bauchhöhle hervor. Das ist erstmal nicht schlimm, die Stelle fühlt sich meist nur fest an. Ist die Hernie dann aber eingeklemmt und verursacht stetig und zunehmend mehr Schmerzen, musst du unbedingt handeln. Eine Hernie kann stranguliert werden, wenn der Darm nicht ausreichend durchblutet wird, was wiederum zu Bauchschmerzen und Verstopfung führt. Eine strangulierte Hernie ist ein medizinischer Notfall und du solltest damit sofort ins Krankenhaus fahren!

Kein Stuhlgang in einer ganzen Woche

Isst du regelmäßig und nicht anders als sonst, sollte mindestens dreimal pro Woche eine Entleerung des Darms geschehen. Passiert das nicht, solltest du einen Arzt aufsuchen. Denn dann staut sich der Stuhl, was auf ernstzunehmende Darmprobleme wie einen Tumor oder Narbenbildung hinweist. So kann ein Tumor beispielsweise auf einen bestimmten Bereich deines Darms drücken, wodurch wenig oder gar kein Platz für den Darminhalt bleibt.

Diesen Zustand bezeichnen Mediziner:innen auch als Darmverschluss, der jeden Teil deines Darms betreffen kann. Auch ein Darmverschluss stellt einen medizinischen Notfall dar! Denn kommt es nicht zur Stuhlentleerung, kann es zu einem Darmdurchbruch kommen, der lebensbedrohlich ist.

Was tun bei Verstopfung?

Warte vor allem nicht, bis die Verstopfung zu einem medizinischen Notfall wird. Am einfachsten löst du eine Verstopfung, wie zu Beginn erwähnt, durch Ballaststoffe, körperliche Aktivität und Flüssigkeit. Leidest du dennoch häufiger unter Darmträgheit, kannst die Ursachen alleine aber nicht bewältigen, können wir ein Ballaststoff-Präparat empfehlen. Probiere doch mal ColonBroom, das durch die enthaltenen Flohsamenschalen die Darmgesundheit unterstützt und Darmprobleme bereinigt. 

Und auch die Anwendung ist denkbar einfach. Du verrührst ganz einfach einen Messlöffel ColonBroom mit einem Glas Wasser. Den Shake kannst du dann zweimal täglich vor oder nach einer Mahlzeit trinken. Und das war es auch schon! Durch die enthaltenen Ballaststoffe werden Verstopfungen gelöst, Blähungen beseitigt und der Stoffwechsel angeregt. Außerdem wird der Darm vollständig entleert und dadurch gereinigt und dein Körper entgiftet.

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Weil die Flohsamenschalen alleine nicht besonders gut schmecken, hat ColonBroom bei seinem Shake zudem für einen köstlichen Erdbeergeschmack gesorgt. Das Produkt ist dennoch rein natürlich und enthält weder Zucker noch Konservierungsstoffe. 

Sicher merkst du, dass wir bereits Fans sind. Dabei ist das noch nicht alles. Denn wegen seiner appetitzügelnden Wirkung kann ColonBroom zusätzlich helfen, Gewicht zu verlieren, die Schlafqualität verbessern, Energie liefern und das Verlangen nach Süßem reduzieren.

Das sagen unsere Ernährungsberater:innen

Auch wenn dieser Artikel sicher beunruhigend wirken kann, musst du dir bei gelegentlicher Verstopfung keine Sorgen machen. Hier reichen meist schon eine gesunde Ernährung, eine höhere Flüssigkeitszufuhr und ausreichend Bewegung. Geht diese aber mit starken Schmerzen einher, achte auch auf weitere Begleiterscheinungen.

Auch gibt es gewisse Lebensmittel, die einer Verstopfung entgegenwirken können. Hierzu gehören Joghurt (einschließlich Kefir), klare Suppen, Weizenkleie und Pflaumen. Vielleicht sind dir in dem Zusammenhang Probiotika bekannt, die häufig in Milchprodukten enthalten sind und die Darmgesundheit verbessern sowie den Stuhl weicher machen.

Darüber hinaus können Brokkoli, Äpfel und Birnen helfen. Brokkoli zum Beispiel enthält einen Stoff, der die Verdauung erleichtert, während Äpfel und Birnen Verbindungen enthalten, die die Verdauung verbessern.

Hier einige weitere Lebensmittel, die die Stuhlentleerung anregen können:

  • Weintrauben
  • Kiwis
  • Beeren
  • Müsli
  • Nudeln
  • Weizenbrot
  • Olivenöl
  • Sauerkraut

Bitte beachte: Neben einer ausgewogenen Ernährung solltest du auch die empfohlene Flüssigkeitszufuhr nicht außer Acht lassen. Außerdem können Sport und eine gesunde Stressbewältigung helfen, Verstopfung gar nicht erst aufkommen zu lassen. Beachtest du all das längst und hast trotzdem Probleme auf dem Klo, können auch bestimmte Medikamente helfen, die Darmentleerung zu erleichtern. In dem Fall solltest du dich aber natürlich von einem Arzt bzw. einer Ärztin beraten lassen, auch um eine mögliche Ursache für dein Problem zu finden.

Fazit

Verstopfung (auch chronische Verstopfung) kann ganz harmlos sein, in Ausnahmefällen aber auch auf eine schwerwiegende Erkrankung hinweisen. Ab wann sich also Sorgen machen? Durchfall wird dann gefährlich, wenn dein Stuhlgang über mehrere Tage ausbleibt oder du von starken Bauchschmerzen, Fieber oder anderen Symptomen geplagt wirst. Dann solltest du definitiv schnell einen Arzt bzw. eine Ärztin aufsuchen. 

Um die Verdauung außerdem zu unterstützen und einer Verstopfung vorzubeugen, solltest du vor allem auf ballaststoffreiche Nahrungsmittel setzen (oder ColonBroom einnehmen). Trink zudem ausreichend Wasser, nutze deine freie Zeit für körperliche Betätigung und verzichte weitestgehend auf verarbeitete Lebensmittel. Schnell wird auf diese Weise dein Stuhlgang ganz geregelt ablaufen.

Geschrieben von
Edibel Quintero ist Ärztin, 2013 hat sie ihr Studium an der Universität von Zulia abgeschlossen. Seither ist sie in ihrem Beruf tätig. Sie ist spezialisiert auf Fettleibigkeit und Ernährung, allgemeine Rehabilitation, Sportmassagen und postoperative Rehabilitation. Edibels Ziel ist es, Menschen zu einem gesünderen Leben zu verhelfen, indem sie sie über Ernährung, Bewegung, mentales Wohlbefinden und weitere auf den Lebensstil bezogene Möglichkeiten aufklärt, um ihnen so den Weg zu einer höheren Lebensqualität aufzuzeigen.
Medizinisch geprüft durch Rosmy Barrios, M.D.
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