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Joggen vs. Laufen: Wo liegt der Unterschied?
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Joggen vs. Laufen: Wo liegt der Unterschied?

Isabel-Mayfield-health-reporter
Geschrieben von Isabel Mayfield | Medizinisch geprüft durch Medizinisch geprüft durch Rosmy Barrios, MD check
Veröffentlicht am 2022 September 2
199 Ansichten
7 min
joggen vs laufen
Shutterstock.com

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Würde dich jemand danach fragen, könntest du Unterschiede zwischen dem Joggen und Laufen aufzählen? Wusstest du überhaupt, dass es da welche gibt? Denn viele Menschen halten die beiden Wörter für Synonyme.

Wie also unterscheiden sich die beiden Sportarten genau und wie können wir auch als absolute Neulinge noch einsteigen, ohne Verletzungen zu riskieren?

Wo liegt denn nun der Unterschied zwischen Laufen und Joggen?

#1 Tempo

Der größte Unterschied zwischen Laufen und Joggen liegt wohl im Tempo, also der Geschwindigkeit, in dem die beiden Sportarten ausgeübt werden. Wenn wir Laufen sind wir grundsätzlich schneller. Joggen aber nun als langsameres Laufen zu bezeichnen wäre auch nicht richtig.

Beim Joggen ist das Tempo allgemein deutlich langsamer aber auch ausdauernder. Natürlich aber schneller, als beim Gehen. In einem entspannten Tempo zu joggen, macht deshalb tatsächlich vielen Menschen Spaß. Läufer hingegen müssen sich stärker anstrengen. Während trainierte Jogger auch mal stundenlang unterwegs sein können, erfolgt das Laufen in der Regel über eine kürzere Strecke.

#2 Haltung

Die Haltung eines Joggers ist kaum mit der eines Läufers zu vergleichen.

Beim Joggen führen wir die Knie nicht so weit nach oben, wie wir es beim Laufen tun. Die Arme bleiben ruhig an der Seite, während sie beim Lauftraining nach vorne und hinten schwingen.

Beim Laufen sollte der Kopf gerade und der Blick nach vorne gerichtet sein, um die Belastung der Nackenmuskulatur zu verringern. Die Schultern dabei nicht anheben und die Brust leicht rausstrecken. Diese Haltung eignet sich auch gut zum Joggen, muss hier aber weniger streng beachtet werden, da die Intensität weniger hoch ist.

Beim Laufen sind die Armbewegungen schneller und die Schritte länger, um die angespannte Haltung und die körperliche Anstrengung zu kompensieren.

Zwar werden beim Joggen die gleichen Muskeln beansprucht wie auch beim Laufen, die Belastung ist aber nicht so hoch.

#3 Intensität

Verglichen mit dem Laufen ist das Joggen weit weniger intensiv.

Knöchel, Füße, Rücken, Hüften und Knie werden weniger stark belastet. Auch ein Grund, warum wir das Joggen über einen längeren Zeitraum durchhalten.

Der Laufsport dagegen ist eine Sportart mit sehr hoher Intensität. Es verbraucht zusätzlich Energie und beansprucht so mehr Herz- und Lungenkapazität. Während das Joggen eine größere Ausdauer erfordert, ist beim Laufsport vor allem eine gewisse Gesamtkraft erforderlich.

Auch interessant: Während wir Laufen werden zusätzlich die aeroben und anaeroben Energiesysteme trainiert, was beim Joggen nicht der Fall ist.

Wie schnell ist ein Jogger?

Hierzu haben Experten das Tempo beim Laufen und beim Joggen gleichermaßen auf einer Strecke von 6 Meilen, also etwa 9,7 km, in flachem Gelände und über 1 Stunde beobachtet.

Ergebnis: Das Jogging-Tempo ist zwar langsamer als 9,7 km pro Stunde, aber schneller als 6,4 km/h.

Welches Tempo gilt für Läufer?

Gleiches Experiment, andere Sportart: Laufgeschwindigkeiten starten bei mindestens 9,7 km/h. Viele Läufer sind aber tatsächlich noch viel schneller.

Nur wer schneller als 24 km/h läuft, gilt als Sprinter!

Die Vorteile vom Joggen

Auch wenn das Joggen eine geringere Intensität hat, bietet es viele gesundheitliche Vorteile. Betrachten wir diese einmal genauer:

#1 Erhöhte Muskelkraft

Joggen kann unsere Muskeln stärken. Nicht nur in den Beinen sondern am ganzen Körper! Ein sehr effektives Ganzkörpertraining also. Nimmst du dir regelmäßig Zeit dafür, wirst du dich auch im Alltag leichter bewegen können.

Mehr Kraft in den Muskeln bedeutet auch mehr Kraft in den Gelenken, was sehr hilfreich sein kann, solltest du häufig unter Gelenkschmerzen in den Knien oder Hüften leiden.

#2 Gewicht verlieren

Joggen ist ein Sport von geringer bis mittlerer Intensität, das dein Blut in Schwung bringt und deinen Körper dazu anregt Kalorien zu verbrennen, wodurch du dann (wer hätte es gedacht) abnimmst.

Und nicht nur das: Es ist auch für dein Herz-Kreislauf-System sehr gesund.

#3 Starke Knochen

Neben Muskeln und Gelenken hilft es auch, unsere Knochen zu stärken. Denn diese sind von Muskeln und Gelenken umgeben, die wichtig sind, damit du sie dir nicht brichst.

#4 Gesteigerte Ausdauer

Beim Joggen verbessern wir parallel das aerobe Energiesystem unseres Körpers. Dieses Energiesystem ermutigt dann unseren Körper, Energie durch Sauerstoff zu produzieren. Je stärker wir dieses System durch aerobes Training verbessern, desto größer auch die Ausdauer, über die wir auf lange Sicht verfügen.

Die Vorteile vom Lauftraining

Natürlich wirkt sich nicht nur das Joggen positiv auf die Gesundheit aus. Wie wir bereits geklärt haben ist das Laufen intensiver, bietet aber auch eine Menge weiterer Vorteile für unsere Gesundheit.

#1 Beliebte Kardio-Sportart

Es gibt wohl kaum eine bessere Möglichkeit, das Risiko für Herzkrankheiten zu senken und die allgemeine Herzgesundheit zu verbessern, als durch Kardio, also Ausdauertraining. Durch die hohe Intensität des Laufens wird das Herz effizienter beim Pumpen von Blut und bei der Verbesserung eines hohen Cholesterinspiegels und hohem Blutzucker.

#2 Verbessert den Blutdruck

Indem der Körper lernt, Energie durch Sauerstoff zu produzieren und gleichzeitig durch die verbesserte Herzgesundheit über mehr Ausdauer verfügt, senkt das Laufen den Blutdruck erheblich. Das wiederum verringert das Risiko eines Schlaganfalls oder Herzinfarkts erheblich.

#3 Stärkt das Immunsystem

Laufen gilt allgemein als tolle Möglichkeit, länger gesund zu leben, weil es das Immunsystem stärkt. Hast du also erst einmal damit begonnen, wirst du hoffentlich weniger häufig krank, vor allem nicht während einer Grippesaison.

#4 Hilft beim Stressabbau

Sprechen wir von Gesundheit geht es uns heute nicht länger nur um die körperliche Gesundheit, sondern auch um unseren Geist. Mentaler Stress kann uns auch physisch beeinträchtigen. Laufen reduziert nachweislich Gehirnnebel, macht den Kopf frei und senkt das Risiko für stressbedingte Krankheiten.

Wie starte ich mit dem Laufen oder Joggen?

Nun, da du die Vorteile und Unterschiede der beiden Sportarten kennst, fragst du dich vielleicht, wie du selbst am besten den Einstieg in das Lauftraining schaffst. Und auch wenn es einfach klingt, solltest du ausreichend vorbereitet sein und dich nicht blind in eine der Sportarten stürzen, wobei du am Ende nur mehr Schaden als Nutzen anrichtest.

Entscheide zunächst, welche der beiden Sportarten besser zu dir und deinem Lebensstil passt. Laufen ist ein intensiveres Training. Das Joggen kannst du etwas lockerer und entspannter angehen. Manche Menschen beginnen auch damit, bevor sie später zum Laufen übergehen, wenn sie sich etwas wohler damit fühlen.

Besonders für unerfahrene Läufer oder Jogger kann Unterstützung und Anleitung den Einstieg erleichtern. Dazu empfehlen wir die App Joggo, die speziell für Laufsportler jeder Art entwickelt wurde. Hier liegt der Fokus auf Bildungsinhalten, Motivation und personalisiertem Training.

Dabei spielt es keine Rolle, ob du ganz neu in das Lauftraining einsteigst oder du schon seit mehreren Jahren aktiv bist: Joggo erstellt einen auf dich und dein Fitnessniveau zugeschnittenen Trainingsplan und versorgt dich mit einer Fülle von Informationsmaterial, das dir den Laufsport nach und nach zusätzlich näher bringt.

Um dich langfristig motiviert zu halten, nutzt Joggo einen Tracker, der dich für das Erreichen deiner Ziele belohnt. Was uns aber an Joggo besonders gut gefällt und wonach wir anderswo lange suchen mussten, ist die Option, Fragen zu stellen und Ratschläge einzuholen, immer wenn man sie braucht. Suchst du also nach einem gesunden Menü, mit dem du deinen Liebsten überraschen kannst oder aber einer Möglichkeit Heißhungerattacken zu stoppen ohne online einen Warenkorb mit allerlei Naschereien zu bestellen, bist du hier gut aufgehoben.

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Unsere Bewertung:
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Anmerkung von unseren Diätologen

Ganz egal, ob du abnehmen oder Muskelmasse aufbauen möchtest oder einfach nur eine Möglichkeit suchst, dir und deiner Gesundheit etwas Gutes zu tun – der Laufsport an sich, egal ob Joggen oder Laufen, Dauerlauf oder Vorbereitung auf einen Marathon, ist eine gute Wahl.

Übungen, die deine kardiovaskuläre Gesundheit fördern, sind perfekt, um das Risiko von chronischen Krankheiten wie Herzkrankheiten, Typ-2-Diabetes und selbst einiger Krebserkrankungen zu verringern.

Zahlreiche olympische Athleten Laufen oder Joggen zusätzlich, auch wenn ihre olympischen Disziplinen nicht viel mit dem Laufsport zu tun haben.

Während sich Laufen und Joggen offensichtlich vor allem physisch unterscheiden, gibt es durchaus auch mentale Abweichungen. So neigen erfahrene Laufsportler häufig zu einer anderen Denkweise, als geübte Jogger.

Laufen erfordert vergleichsweise mehr mentale Energie, da es mehr körperliche Energie und eine höhere Leistung erfordert. Das Joggen dagegen ist deutlich entspannter und unbeschwerter.

Fazit

Zwischen Laufen und Joggen gibt es doch größere Unterschiede. Angefangen beim Tempo, über die Haltung bis hin zur Intensität der beiden Laufsportarten.

Ungeachtet dieser wirken sich sowohl das Joggen als auch das Laufen auf unterschiedliche Weise positiv auf deine Gesundheit aus. Wenn du also an deinem Herz-Kreislauf-System, deinem Stressmanagement, stärkeren Muskeln und deinem Gewicht arbeiten möchtest, solltest du eine dieser beiden Sportarten für dich in Betracht ziehen.

Weißt du auch nicht recht, wo du anfangen sollst, geht es dir da wie vielen anderen Menschen auch. Mit der App von Joggo wirst du Teil einer Community aus Gleichgesinnten und trainierst mit personalisierten Workouts, die dir den Einstieg erleichtern werden. Denn schließen wir uns alle zusammen, können wir nur noch größere Fortschritte erzielen.

Auch stehen Experten rund um die Uhr bei Fragen und Unklarheiten zur Verfügung, egal ob es um Übungen, Verletzungen, Möglichkeiten Kalorien einzusparen oder grundsätzlich die beste Ernährung für Laufsportler geht.

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Geschrieben von
Isabel Mayfield ist zertifizierte Yogalehrerin mit über 10 Jahren Erfahrung in der Fitnessbranche. Ihre Leidenschaft ist die Selbstverbesserung. Außerdem liebt sie es, Menschen dabei zu helfen, ihr Selbstwertgefühl durch Bildung und Unterstützung beim Erreichen ihrer sportlichen Ziele zu verbessern.
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